Fachbereich Veterinärmedizin


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Biographische Datenbank

Jaksch, Walter

Titel:

Ord. Univ.-Prof. Dr. med. vet. habil.

Lebenszeit:

28.02.1927 bis 02.01.1986

Wirkungsort:

Wien: Tierärztliche Hochschule (TiHo), Veterinärmedizinische Universität

Nachruf:

+BMTW, 99, 1986, 108

WTM, 73, 1986, 41

Portrait:

WTM, 73, 1986, 41

Sonstiges:

Dissertation:

  • Über die Technik der biologischen Penicillinblutspiegel-Bestimmung bei den Haustieren. - Diss. TiHo Wien, 1951. - 67 Bl.
Habilitation:
  • Dermatomykosen der Equiden und Carnivoren in Österreich, mit einem Beitrag zur normalen Hautpilzflora dieser Tierarten. - Habil.-Schr. TiHo Wien, 1963

Biografie:

  • geboren am 28. Februar 1927 in Wien, Österreich
  • gestorben am 2. Januar 1986 ebenda
  • Sohn eines Apothekers
  • Besuch der Volks- und Mittelschule in Wien mit Kriegs-Reifezeugnis
  • 1944-1945 Kriegsdienst bei der Deutschen Wehrmacht
  • 1946 Beginn des Studiums der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Wien
  • 1948 Volontär bzw. wiss. Hilfskraft am Pharmakologischen Institut der TiHo Wien
  • 1951 Abschluss als Diplom-Tierarzt und Promotion zum Dr. med. vet. ebenda
  • 1952 wiss. Hilfskraft, später Hochschulassistent an der Medizinischen Klinik ebenda
  • 1958 Fortbildung an der Medizin. Fakultät der Univ. Wien auf den Gebieten „Klinik und Therapie der Haut- und Geschlechtskrankheiten“ (Prof. A. Wiedmann) und „Histologie der Hautkrankheiten“ (Prof. Wolfram)
  • 1961/1962 Fortbildung in Biostatistik bei Univ.-Doz. Dr. Wohlzogen
  • mehrere Studienaufenthalte in Jugoslawien, England, Zürich und den USA
  • Studienreisen und Teilnahme an wiss. Veranstaltungen in vielen europäischen Ländern
  • 1963 Habilitation und Zulassung als Hochschuldozent an der TiHo Wien
  • 1965 provisorischer bzw. vertretender Leiter der Medizinischen Klinik der TiHo Wien nach dem plötzlichen Tod von Prof. Gratzl
  • Oktober 1967-1986 ord. Professor für Innere Medizin und Klinische Seuchenlehre und Vorstand der I. Medizinischen Klinik für Einhufer, Kleintiere und Geflügel ebenda, ab 1975 an der Veterinärmedizinischen Universität
  • 1974 Berufung auf den Lehrstuhl für spezielle Pathologie und Therapie und Gerichtliche Tiermedizin an der Ludwig-Maximilians-Univers. München abgelehnt
  • Autor und Mitarbeiter mehrerer Lehr- und Handbücher
  • Mitglied einiger Fachgesellschaften
Ehrenämter:
  • seit 1955 Herausgeber bzw. Mitautor des Jahrbuches für den Österreichischen Tierarzt
  • 1969-1986 Redaktionsmitglied, seit 1981 Chefredakteur der Wiener Tierärztl. Monatsschrift
Ehrungen:
  • Förderungspreis des Theodor-Körner-Stiftungsfonds
  • Förderungspreis der Stadt Wien
  • 1983 Veterinärpreis der Wiener Wirtschaft
Quellen:
  • Gerber, Theophil: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin : biographisches Lexikon. Berlin : NORA Verl., 4. erw. Aufl., 2014 (Bd. 1, S. 337)
  • Stettner, W. und Vasicek, Lore: In memoriam O. Univ.-Prof. Dr. med. vet. Walter Jaksch. In: WTM, 73, 1986, 41, 43-44

BMTW Berliner und Münchener tierärztliche Wochenschrift
WTM Wiener tierärztliche Monatsschrift