Fachbereich Veterinärmedizin


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Biographische Datenbank

Schiel, Otto

Titel:

OLR Dr. med. vet.

Lebenszeit:

17.10.1899 bis 11.09.1965

Wirkungsort:

Ostpreußen; Oberschlesien; Oldenburg: Tiergesundheitsamt (TGA)

Publikationen zum Geburtstag oder Todestag:

*65: BMTW, 77, 1964, 452

Portrait:

BMTW, 77, 1964, 452

Sonstiges:

Dissertation:

  • Bestimmung des Jodes im Urin im Autoklaven. Vetmed. Diss. Gießen, 1927

Biografie:

  • geboren als Karl Alexander Otto Schiel am 17. Oktober 1899 in Wandsbek b. Hamburg, Krs. Stormarn, Prov. Schleswig-Holstein
  • gestorben am 11. September 1965 im evang. Krankenhaus Oldenburg, Niedersachsen
  • Schulbesuch in Jever (Großherzogtum Oldenburg), Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • danach Studium der Veterinärmedizin
  • 1926 Approbation
  • 1927 Promotion zum Dr. med. vet. an der Univ. Gießen
  • 1927-1928 Assistent am Tiergesundheitsamt (TGA) Oldenburg
  • danach praktizierender und Schlachthoftierarzt
  • 1930-1933 Vertrauenstierarzt beim Rinder-Herdbuchverein Insterburg (Ostpreußen)
  • 1933-1939 Assistent am Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Oppeln (Oberschlesien)
  • 1939-1942 Tätigkeit am TGA Oldenburg
  • 1942-1948 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Veterinäroffizier mit anschließender sowjetischer Gefangenschaft
  • 1948-1964 TGA Oldenburg, ab 1. Oktober 1953 als Leiter
Schwerpunkte:
  • Bekämpfung von bedeutenden Rinderkrankheiten: Tuberkulose (in seiner Insterburger Zeit initiierte er ein neues Verfahren zur Tilgung dieser Krankheit), Brucellose und Leukose. Dazu organisierte er die Untersuchung und Auswertung der erforderlichen Blut- und Milchproben aus dem viehstarken Kammerbezirk Weser-Ems sowie den Aufbau des Euter- und des Geflügelgesundheitsdienstes für diese Region
Quelle:
  • Stadtarchiv Oldenburg: Sterbeurkunde 1255/1965

BMTW Berliner und Münchener tierärztliche Wochenschrift