Fachbereich Veterinärmedizin


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Biographische Datenbank

Sprehn, Curt Erich Willy

Titel:

Prof. Dr. med. vet. habil.

Lebenszeit:

30.08.1892 bis 04.06.1976

Wirkungsort:

Leipzig; Ankara; Leipzig; Celle

Publikationen zum Geburtstag oder Todestag:

*60: BMTW, 65, 1952, 160

*70: Monatsh., 17, 1962, 912

Portrait:

BMTW, 75, 1962, 320

BMTW, 65, 1952, 160

Sonstiges:

Dissertation:

  • Über die Häufigkeit der Rüsselinfektion mit Trypanosomen bei Schaflausfliegen unter natürlichen Verhältnissen. Diss. Tierärztl. Hochschule Berlin, 1923 - 15 S.
Habilitation:
  • Die Ascarida der Säugetiere und Vögel Deutschlands. Habil.-Schrift an der Vetmed. Fakultät der Univ. Leipzig, 1928

Biografie:

  • geboren als Curt Sprehn am 30. August 1892 in Preußisch Stargard, Regierungsbezirk Danzig, Westpreußen
  • gestorben am 4. Juni 1976 in Celle, Nieders
  • Abitur in Danzig
  • 1912-1921 Studium der Tiermedizin und Naturwissenschaften an der Universität Berlin und der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Berlin
  • 1916-1918 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
  • 1921-1924 praktischer Tierarzt in Berlin
  • 1923 Promotion zum Dr. med. vet. an der TiHo Berlin
  • 1924-1925 Assistent am pathologischen Institut der TiHo Berlin
  • 1925-1926 Leiter der Abteilung für Parasitologie der Firma E. Merck in Darmstadt
  • ab 1927 Assistent bei Prof. Eber am Tierseucheninstitut der Universität Leipzig
  • 1928 Habilitation für Angewandte Zoologie und Parasitologie an der Univ. Leipzig
  • 1928-1932 Privatdozent
  • 1932-1938 nichtplanmäßiger außerordentl. Professor und ab 1938 planmäßiger außerordentl. Professor für Parasitologie und Angewandte Zoologie an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig (Abteilungsleiter Parasitenkunde und Fischkrankheiten)
  • Auslandsaufenthalt als Parasitologe in der Türkei
  • Im Zweiten Weltkrieg wurde das Institut für Parasitologie an der Univ. Leipzig geschlossen und Prof. Sprehn u. a. in der Räudebekämpfung eingesetzt
  • nach dem Kriegsende arbeitete Sprehn als praktischer Tierarzt in Westdeutschland und befasste sich weiter mit parasitologischen Studien
  • 1951-1955 war er Abteilungsleiter für Pelztierkrankheiten an der Bundesforschungsanstalt in Celle im Range eines Oberregierungsrates
  • nach der Pensionierung weitere publizistische Tätigkeit
  • Sprehn erwarb sich bleibende Verdienste durch die Einführung des Tetrachlorkohlenstoffs und Tetrachloräthylens in der Therapie der Leberegelseuche sowie bei der Bekämpfung der Aufzuchtkrankheiten der Silberfüchse (Einsatz von „Sprehn-Kapseln“)
Quellen:

BMTW Berliner und Münchener tierärztliche Wochenschrift
Monatsh Monatshefte für Veterinärmedizin