Fachbereich Veterinärmedizin


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Biographische Datenbank

Wagner, Oskar

Titel:

Prof. Dr. phil. Dr. med. vet. habil.

Lebenszeit:

10.04.1887 bis 28.11.1952

Wirkungsort:

Farbwerke Hoechst a. M.; Gießen: Universität

Biografie:

  • geboren am 10. April 1887 in Erfurt
  • gestorben am 28. November 1952
  • ab 1910 Studium der Naturwissenschaften (besonders Biologie) in Stuttgart, Tübingen und Halle/Saale sowie der Veterinärmedizin an der Tierärztl. Hochschule (TiHo) Dresden
  • 1917 Promotion zum Dr. phil. in Halle
  • 1917-1920 Wiss. Mitarbeiter am Sächsischen Serumwerk Dresden
  • 1920-1923 prakt. Tierarzt in Weinböhla b. Dresden
  • 1923-1929 Assistent am Patholog. Institut der TiHo Dresden und seit 1926 in den Farbwerken Hoechst – zuletzt als Leiter des parasitologischen Laboratoriums
  • 1936 Promotion und Habilitation an der Vetmed. Fak. der Univ. Gießen
  • 1936 Lehrauftrag für „Parasiten als Krankheitserreger“ sowie für „Pelzkrankheiten“
  • 1939 Dozentur für Bienenpathologie
  • 1945-1948 Unterbrechung der Lehrtätigkeit
  • 1949 apl. Professor für Parasitologie, Bienenkunde und Bienenpathologie

Der geplante Aufbau eines vollen Ordinariats „Parasitologie“ wurde für Wagner durch seinen plötzlichen Tod nicht mehr wirksam.

Quellen:
  • Wilhelm Schauder: Zur Geschichte der Veterinärmedizin an der Universität und Justus Liebig-Hochschule Gießen, S. 164
  • Eva-Maria Orlob: Die Giessener Veterinärmedizinische Fakultät zwischen 1933 und 1957 Diss. 2003, S. 272 ff.
  • Vorlesungsverzeichnisse der Vetmed. Fakultät Gießen