Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Das Equine Sarkoid:
    der häufigste Hauttumor beim Pferd (2005)

    Art
    Zeitschriftenartikel / wissenschaftlicher Beitrag
    Autoren
    Hamann, J.
    Grabner, A.
    Quelle
    Pferdeheilkunde; 21(4) — S. 273–279
    ISSN: 0177-7726
    Kontakt
    Klinik für Pferde, allgemeine Chirurgie und Radiologie

    Oertzenweg 19 b
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62299 Fax.+49 30 838 62529
    email:pferdeklinik@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Equine Sarkoide treten beim Pferd in einer relativ hohen Inzidenz auf. Ihre Manifestation ist von Rasse, Geschlecht und Alter unabhängig. Eine genetische Disposition wird vermutet. Onkogene Viren (bovine Papillomaviren und Retroviren) spielen in der Ätiopathogenese eine wichtige Rolle. Das gehäufte Vorkommen von Sarkoiden an Prädilektionsstellen erleichtert die klinische Verdachtsdiagnose. Eine Vielzahl von Therapieverfahren wird beschrieben und praktiziert. Eine Monotherapie führt selten zum Erfolg. Durch Kombination verschiedener Behandlungsmethoden, z. B. Immuntherapie mit BCG-Vakzine und folgender chirurgischer Exzision kann die Rezidivrate deutlich gemindert werden. In einer Übersicht werden die Formen des Equinen Sarkoids (okkult, verrukös, nodulär, fibroblastisch, malevolent und gemischt) vorgestellt, die anhand des klinischen Erscheinungsbildes unterschieden werden können.