Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Eignung der Stewart-Variablen zur Beurteilung des Säuren-Basen-Status bei gesunden und erkrankten Hunden (2006)

    Art
    Vortrag
    Autoren
    Siegling-Vlitakis, C
    Kohn, B
    Kellermeier, C
    Hartmann, H
    Kongress
    InnLab 2006, 14. Jahrestagung der Fachgruppe
    München, 13. – 14.05.2006
    Quelle
    Verweise
    URL (Volltext): http://library.vetmed.fu-berlin.de/resources/fu-intern/contents/DVG/Inn_Lab/2006/Vortraege/Siegling_Langfassung.pdf
    Kontakt
    Institut für Veterinär-Physiologie

    Oertzenweg 19 b
    14163 Berlin
    +49 30 838 62600
    physiologie@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Peter Stewart (1980) kritisierte die traditionelle Henderson-Hasselbalch-Theorie des Säuren-Basen-Status (SBS), die auf der Gleichung pH = pK+(lg [HCO3-]/PCO2) beruht, als zu einfache und unvollständige Darstellung. Er entwickelte ein neues Modell mit drei unabhängigen Variablen. (1) PCO2, (2) Serum-[SID] (strong ion difference) = ([Na+]+[K+])-([Cl-]+[Lac-]) und (3) Serum-[Atot] (Acid total) = [Albumin]x(0,123xpH-0,631)+[Panorg]x(0,309xpH-0,469). Das Stewart-Modell fand bisher kaum Eingang in die klinische Veterinärmedizin.
    In dieser Studie werden (vorläufige) Normwerte der Stewart-Variablen für Hunde definiert. Hierzu bezogen wir bisher n=31 klinisch gesunde Tiere im Alter von 3,0 (2,0-7,0) Jahren beiderlei Geschlechts und unterschiedlicher Rassen ein. Anhand von Fallbeispielen, wie Schock und akute Niereninsuffizienz wird der tiefere Einblick in die Pathogenese der Dyshydrie von Hunden nach Nutzung der Stewart-Variablen erkennbar.