Fachbereich Veterinärmedizin


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    Myeloperoxidase und C-reaktives Protein als Marker bei caniner Osteoarthritis (2007)

    Art
    Hochschulschrift
    Autor
    Bauer, Eva Liv
    Quelle
    Berlin: Mensch-und-Buch-Verl, 2007 — X, 123 Seiten
    ISBN: 978-3-86664-273-7
    Verweise
    URL (Volltext): http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000003173
    Kontakt
    Klinik für kleine Haustiere

    Oertzenweg 19 b
    Haus 1
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62356 Fax: +49 30 - 838 460 157
    email: kleintierklinik@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Ziel dieser Dissertation war es, die MPO-Aktivität in der Synovia von an Osteoarthritis (OA) erkrankten Gelenken, deren kontralateralen Gelenken und im Serum der Hunde zu bestim-men. Außerdem sollte die CRP-Konzentration im Serum ermittelt werden. Es wurden 75 Hunde untersucht, die aufgrund einer Gelenkerkrankung, auf die OA folgt, an der Klinik und Poliklinik der Freien Universität Berlin operiert wurden. Zusätzlich wurde Synovia von 8 OA freien Hunden gewonnen und analysiert. Die Analyse wurde am Institut für Veterinärbiochemie der Freien Universität Berlin durchgeführt. Lahmheitsdauer, eventuelle Vorbehandlung, Lahmheitsgrad, Schmerzhaftigkeit, Gelenkfüllung und Röntgenbefunde wurden erfasst. Es wurde Synovia aus erkranktem und kontralateralem Gelenk gewonnnen und die MPO- Aktivität mittels eines o- Dianisidine Assays bestimmt. Die MPO-Aktivität wurde außerdem im Serum bestimmt. Zusätzlich wurde die CRP-Konzentration im Serum mit einen ELISA Testkit (Tridelta)bestimmt. Die klinischen Befunde variierten für die verschiedenen Tiere deutlich. Die Lahmheitsdauer reicht von zwei Tagen bis hin zu vier Jahren. Bei einigen Tieren wurde keine, bei anderen hochgradige röntgenologischen Veränderungen festgestellt. Die MPO-Aktivität in der Synovia des erkrankten Gelenks lag zwischen 0 und 13,94mU/l, der Median (M) bei 1,007. Der Median der gesunden Gelenke lag bei 0,34 (0 – 3,66) und unterscheidet sich damit statistisch von den erkrankten Gelenken (p<0,05). Auch die Kontrolltiere haben eine niedrige Aktivität in der Synovia (M 0,75). Die Serumaktivität ist bei den erkrankten Tieren (M 1,75) höher als bei den Kontrolltieren (M 0,075), es kann allerdings kein Zusammenhang zur Aktivität in der Synovia gefunden werden. Es konnten keine Zusammenhänge zwischen der MPO-Aktivität in Synovia und Serum und der CRP-Konzentration im Serum festgestellt werden. Auch zwischen den Parametern, die in der klinischen Untersuchung erfasst wurden und der MPO-Aktivität in Synovia und Serum sowie der CRP-Konzentration konnten keine Abhängigkeiten gefunden werden. In weiteren Untersuchungen könnte eine Verlaufsbeobachtung über einen längeren Zeitraum eventuell weitere Erkenntnisse über die Aktivität der MPO bei OA liefern.