Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Bedeutung der Stewart-Variablen für Ätiopathogenese und Flüssigkeitstherapie bei Dyshydrien (2010)

    Art
    Vortrag
    Autoren
    Siegling-Vlitakis, C
    Schmohl, M
    Grabner, A
    Hartmann, H
    Kongress
    19. Symposium der Fachgruppe Physiologie und Biochemie der DVG
    Hannover, 14. – 16.02.2010
    Quelle
    19. Symposium der Fachgruppe Physiologie und Biochemie der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft
    Giessen: Verlag der DVG Service GmbH, 2010 — S. 97
    Kontakt
    Institut für Veterinär-Physiologie

    Oertzenweg 19 b
    14163 Berlin
    +49 30 838 62600
    physiologie@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Die von P. Stewart (1983) geschaffenen drei voneinander unabhängigen Variablen des Säuren-Basen-Status (SBS), wie PCO2, SID=strong ion difference und Atot=acid total, ermöglichen einen wertvollen Fortschritt bei der Aufklärung metabolischer SBS-Störungen. Darüber hinaus gelingt beim Vergleich der Stewart-Variablen zwischen Infusionslösung bzw. Diättränke einerseits und dem Patienten andererseits eine vorteilhafte Vorhersage über die Wirksamkeit der Flüssigkeitstherapie gegen die unterschiedlichen SBS-Imbalancen.
    Das Stewart-Modell offenbart den Zusammenhang zwischen Elektrolyt-, Flüssigkeits-, Protein- und Säuren-Basen-Haushalt im Körper. Für uns unverständlich bleibt seine weitgehende Nichtbeachtung in der theoretischen Veterinärmedizin.
    Am Fall eines erkrankten Pferdes (Vollblutwallach mit COPD) wird die Anwendung der Stewart-Variablen praktiziert.