Fachbereich Veterinärmedizin


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    Untersuchungen zum serologischen Nachweis der Sarcoptes-Räude beim Rotfuchs (Vulpes vulpes) in Berlin (2001)

    Art
    Hochschulschrift
    Autor
    Bartnik, Hans-Christian
    Quelle
    Berlin: Klaus Bielefeld Verl., Friedland, 2001 — 125 Seiten
    ISBN: 3-89833-054-0
    Verweise
    URL (Volltext): http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000000834
    Kontakt
    Institut für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin

    Robert-von-Ostertag-Str. 7-13
    Gebäude 35, 22, 23
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62310 Fax.+49 30 838 62323
    email:parasitologie@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Räude des Rotfuchses im Stadtgebiet von Berlin zu analysieren.
    Von den im Untersuchungszeitraum 1996 ý 1999 im Rahmen der Immunisierungskampagne gegen die Tollwut an das Landesuntersuchungsinstitut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) eingesandten 1456 Rotfüchsen aus dem Stadtgebiet Berlins lagen Seren von 1025 Tieren vor. In den eigenen Untersuchungen wurden die bei der Sektion erhobenen Befunde hinsichtlich klinischer Räude mit den Ergebnissen des Nachweises von Antikörpern gegen Sarcoptes-Milben verglichen.
    Die Festlegung des ýCut-Offý erfolgte mit 110 Seren von klinisch gesunden Silberfüchsen. Die positiv-Seren stammten von198 Rotfüchsen mit klinischem Räudebefund.
    Während 19,3 % der Füchse klinische Räude aufwiesen, belief sich der Anteil der Seroreagenten auf 43,6 %. Lediglich bei 7,5 % der Tiere mit klinischem Befund konnten Antikörper gegen Sarcoptes-Milben nicht nachgewiesen werden.
    Während sich bei den Altfüchsen im Untersuchungszeitraum sowohl die Fälle klinischer Räude als auch der Prozentsatz der Seroreagenten verdoppelten, blieben die Räudebefunde bei den Jungfüchsen über die Jahre nahezu konstant.
    Geschichtet nach Quartalen war im Gegensatz dazu bei den Jungfüchsen ein Anstieg des klinischen und serologischen Nachweises der Räude zu verzeichnen. Bei den Altfüchsen verblieb die Räudeprävalenz in den Quartalen nahezu auf dem gleichen Niveau
    Hinsichtlich des Auftretens klinischer Räude und dem Nachweis von Antikörpern gegen Sarcoptes-Milben nach der Herkunft und dem Alter der Füchse wiesen die großen waldreichen Außenstadtbezirke Zehlendorf, Spandau, Köpenick, Reinickendorf und Pankow die höchsten
    Populationsdichten und somit auch die höchsten Befallsraten auf. Der Prozentsatz der seropositiven Tiere betrug etwa das Doppelte von dem an einer klinische Räude erkrankten Füchse.

    The aim of the presented thesis was to analyse the sarcoptic mange of the red f x (Vulpes vulpes) in the urban area of Berlin.From 1456 red foxes sent to the I stitut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen (ILAT) during the examina ion period between1996 and 1999 within the vaccination campaign against rabies 025 sera were available.In the own investigations the findings at necropsy conc rning to the clinical picture of mange were compared to the results of the dete tion of antibodies against Sarcoptes-mitesThe cut-off was established with 118 era from clinical healthy silver foxes. The positive sera were taken from 198 c inically diseased red foxes.While 19,3 % of the foxes had clinical mange, the a ount of the seropositives amounted to 43,6 %. Only 7,5 % of the animals with cl nical mange did not show any antibodies against Sarcoptes-mites.While the cases of clinical mange as well as the percentage of the seropositives among the adul foxes were doubling over the years, the findings of clinical mange and antibod es against Sarcoptes-mites among the juvenile foxes almost remained constant du ring the examination period.In contrast to that, splitted into quarters, a rise of the clinical and serological proof of mange was noted among the young foxes, whereas the incidence of mange and seropositives among the adult foxes nearly re mained at the same level.Concerning to the incidence of clinical mange and the p roof of antibodies against Sarcoptes-mites with regard to origin and age of the foxes, the large outskirt districts which have bigger forest areas like Zehlendo rf, Spandau, Köpenick, Reinickendorf and Pankow showed the highest population de nsities and thus the highest infestation rates. The percentage of the animals th at were serologically positive was almost double of the ones that showed clinica l pictures.