Fachbereich Veterinärmedizin


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    Transmissible Spongiforme Encephalopathie beim Schaf - Daten zum Schaf und zum Schaffleischverzehr als notwendiger Hintergrund zur Einschätzung des Schafes als Risikofaktor (2003)

    Art
    Hochschulschrift
    Autor
    Bachari, Mostafa
    Quelle
    Berlin, 2003 — 230 Seiten
    Verweise
    URL (Volltext): http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000001046
    Kontakt
    Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene

    Königsweg 69
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62550 Fax.+49 30 838 46029
    email:lebensmittelhygiene@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Die Rückübertragung des humanpathogenen BSE-Agens auf die Ausgangspezies Schaf kann nicht ausgeschlossen werden. In dieser Studie wurden allgemein zugängliche Informationen aus der Literatur über Haltung, Zucht, Fütterung, Handel, Fleischproduktion und Fleischverzehr beim Schaf unter der TSE- Problematik zusammengestellt. Zusätzlich wurden in Berlin als einem exemplarischen Beispiel Beschäftigte in mohammedanischen Berliner Fleischhandelsläden zum TSE-Erreger und zu den spezifizierten Risikomaterialien befragt. Zwischen der Anzahl der Gesamtschlachtungen und der Anzahl der gewerblichen Schlachtungen besteht eine erhebliche rechnerische Diskrepanz. Es ist davon auszugehen, dass jährlich etwa 200.000 bis 400.000 Tiere ohne Kenntnis der Veterinärämter geschlachtet werden.
    Der Grossteil des Schaffleisches wurde in Form ganzer Tierkörper angeboten. Milz (SRM beim Schaf ohne Altersbeschränkung) Köpfe incl. Schädel und Gehirn (SRM beim Schaf ab einem Jahr) waren im Angebot.
    Die Ergebnisse lassen die Frage nach einer adäquaten Veterinärüberwachung zu. Ein Merkblatt in türkischer, arabischer und deutscher Sprache klärt über die wichtigsten Aspekte auf.