Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Rolle des LTBP-4 bei Mammatumoren (2005)

    Art
    Poster
    Autoren
    Wilcken, B.
    Kruse, B. D.
    Etschmann, B.
    Schaerig, M.
    Stövesand, K.
    Mauel, S.
    Sterner-Kock, A.
    Kongress
    26. Kongress der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft e.V.: Schwerpunktthema: "Tierschutz, Leistung und Gesundheit"
    Berlin, 01. – 02.04.2005
    Quelle
    Vorträge und Poster / 26. Kongress DVG Berlin
    Gießen: DVG Service, 2005 — S. 94
    ISBN: 3-938026-24-3
    Kontakt
    Institut für Tierpathologie

    Robert-von-Ostertag-Str. 15
    Gebäude 12
    14163 Berlin
    +49 30 838 62450

    Abstract / Zusammenfassung

    Zielsetzung: Ziel der Untersuchungen ist eine Analyse der Genexpression von TGF-ß und seinem latent assoziiertem Bindungsprotein (LTBP-4), denen eine essentielle Bedeutung in der Tumorsuppression in epithelialen Zellen humaner und caniner Mammatumore beigemessen wird.

    Methode: Als Untersuchungsmaterial diente eine humane Mammakarzinom- und eine gesunde Mammazelllinie eines Individuums und spontane Mammatumore von Mensch und Hund. Für canine Mammatumore wurde Lasermikrodissektion (LMPC) angewandt, um eine Korrelation zwischen der genauen Morphologie und genetischem Profil für unterschiedliche neoplastische und präneoplastische Zellpopulationen darstellen zu können. Auf Transkriptionsebene wurden für LTBP-4 semiquantitative RT-PCR und Real Time-PCR durchgeführt, auf Proteinebene wurde TGF-ß mittels Westernblots und morphologischen, immunhistochemischen Untersuchungen analysiert.

    Ergebnisse: Bisherige Ergebnisse zeigten eine reduzierte Expression von LTBP-4 und TGF-ß1 in neoplastisch transformierten Mammaepithelzellen im Vergleich zu gesunden Zellen, bei gleichzeitig verstärkter Expression von dem eventuell kompensatorischen Isoenzym TGF-ß2.

    Schlussfolgerungen: Die Untersuchungen könnten einen Beitrag zur Aufklärung der Relevanz von LTBP-4 in Korrelation zu TGF-ß im Rahmen der Pathogenese neoplastischer Veränderungen der Mamma beitragen, und zusätzlich eine Grundlage zur Etablierung eines diagnostischen oder prognostischen Markers bei Tumorerkrankungen repräsentieren, der eventuell sogar präneoplastische Vorgänge identifizieren könnte.