Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Phasenanalytische Planimetrie zur quantitativen Bestimmung des Knochenanteils, des bindegewebseiweißfreien Fleischeiweißes im Fleischeiweiß und anderer Gewebskomponenten in histologischen Schnitten (2006)

    Art
    Vortrag
    Autoren
    Josefowitz, P.
    Hildebrandt, G. (WE 8)
    Islam, R.
    Klare, H. J.
    Kongress
    59. Arbeitstagung des ALTS
    Berlin, 12. – 14.06.2006
    Quelle
    59. Arbeitstagung des ALTS: Ergebnisprotokoll
    Berlin, 2006 — S. 114
    Kontakt
    Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene

    Königsweg 69
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62550 Fax.+49 30 838 46029
    email:lebensmittelhygiene@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Zusammenfassung/Erläuterung.

    Die automatisierte mikroskopische Planimetrie mittels Phasenanalyse basiert auf der Zuordnung und Markierung bestimmter Farbnuancen eines selektiv gefärbten Präparates. Die so registrierten Flächen können dann nach automatischem Einscannen des betreffenden Schnittes automatisch mit Hilfe der Software analySIS® der Firma Soft Imaging Systems ausgemessen werden. Zur Bestimmung von Flächenanteilen wird die Fläche der zu erfassenden Komponente zur Gesamtgewebsfläche in Relation gesetzt. Außer der Planimetrie sind u. a. auch Partikelzählung und Größenklassifizierung möglich, was für die Charakterisierung der Knochenteilchen im Separatorenfleisch wertvolle Hinweise liefert.

    Die phasenanalytische Technik ist dem bisher üblichen Punktzählverfahren nach § 64 LFGB bei der quantitativen Auswertung histologischer Schnitte deutlich überlegen. Die Vorteile liegen einerseits in dem geringen Personal- und Zeitaufwand. Andererseits weisen die Ergebnisse eine höhere Genauigkeit auf, da die Methodik vom Prinzip her repräsentativere Resultate liefert und darüber hinaus keine individuellen Fehler entstehen. Allerdings müssen sich die einzelnen zu diskriminierenden Farben phasenanalytisch eindeutig unterscheiden. Diese Voraussetzung ist gegeben für den Nachweis von Kollagen (CALLEJA-Färbung mit und ohne Kernfärbung, HEIDENHAINSCHE AZAN-Färbung modifiziert nach KOTTER), Elastin (ELASTIKA-Färbung nach HART), Knochen (Silbernitratimprägnierung nach KOSSA modifiziert nach KÖNIGSMANN, ALIZARIN-Färbung) und hyalinem Knorpel (ALCIANGRÜN-Färbung).

    Erste Erfahrungen bei der Untersuchung von Separatorenfleisch sowie der Bestimmung von BEFFE im FE werden mitgeteilt.
    Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit