Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Charakterisierung dendritischer Zellen beim Pferd und ihre Bedeutung für Virusinfektionen (2003)

    Art
    Poster
    Autoren
    Mauel, S.
    Steinbach, F.
    Ludwig, H.
    Kongress
    25. Kongress der DVG
    Berlin, 03. – 04.04.2003
    Quelle
    Schwerpunktthema "Zoonosen" : 25. Kongress / Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft
    Gießen: DVG, 2003 — S. 321–327
    ISBN: 3-936815-65-8
    Kontakt
    Institut für Virologie

    Robert-von-Ostertag-Str. 7-13
    Gebäude 35
    14163 Berlin
    +49 30 838 51833
    viro@zedat.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Dendritische Zellen (DC) besitzen eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Immunantwort. Bei Mensch und Maus sind sie eingehend untersucht und ihre therapeutische Bedeutung bei Tumoren, Autoimmunerkrankungen und Virusinfektionen konnte gezeigt werden. In vitro ist es möglich, DC mit den Zytokinen GM-CSF und IL-4 aus Monozyten zu differenzieren (MoDC). Zur Isolierung und Charakterisierung equiner DC war es notwendig, die entsprechenden Zytokine zu klonieren und in verschiedenen Expressionssystemen herzustellen. Anschließend sollten die für andere Spezies beschriebenen Methoden zur Gewinnung der gewünschten Zellen für das Pferd angewendet und optimiert werden. Zur Differenzierung frisch isolierter Monozyten wurden die rekombinanten equinen Zytokine verwendet. In verschiedenen Nachweisverfahren wie Elektronenmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie, Gemischte Leukozyten Reaktion und Durchflußzytometrie wurden die MoDC phänotypisch, morphologisch und funktionell charakterisiert. Da einige Viren auch DC infizieren können, wurden eq.MoDC herangezogen, um ihre Bedeutung bei der Infektion equiner Herpesviren und Bornaviren zu untersuchen. Mit Hilfe von monoklonalen Antikörpern gegen eq.IFN gamma und eq.IL-4 kann eine Th1 oder Th2 Immunantwort nachgewiesen werden.