Fachbereich Veterinärmedizin


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    Titandioxid- und Silica-Nanopartikel und ihre Interaktion mit der Hautbarriere (2015)

    Art
    Vortrag
    Autor
    Ostrowski, A. (WE 12)
    Kongress
    Symposium „Nanopartikel in dermalen Produkten – Update 2015”
    Seminaris CampusHotel, Berlin, 08.05.2015
    Quelle
    Abstracts Symposium: „Nanopartikel in dermalen Produkten – Update 2015“ Vortragssitzung II: Anorganische und organische Nanopartikel — GD Gesellschaft für Dermopharmazie e. V. (Hrsg.)
    Berlin, 2015 — S. 2
    Verweise
    URL (Volltext): http://www.gd-online.de/german/veranstalt/images2015/GD_Symposium_8.5.2015_Abstracts_Teil_II_A_Ostrowski.pdf
    Kontakt
    Institut für Tierpathologie

    Robert-von-Ostertag-Str. 15
    Gebäude 12
    14163 Berlin
    +49 30 838 62450

    Abstract / Zusammenfassung

    Die Haut als größtes Organ des Körpers ist eine wichtige Grenzfläche zwischen dem Organismus
    und seiner Umgebung. Nanopartikel (NP) mit ihren neuartigen Eigenschaften sind heutzutage
    in vielen Therapeutika und Kosmetika zu finden. Der regelmäßige Kontakt zwischen NP und der
    Haut macht die transdermale Penetration auch über die intakte Hautbarriere möglich.
    Liegt eine Schädigung der Hautbarriere vor, kann angenommen werden, dass eine Penetration der
    NP erleichtert ist. Dies könnte dann zu einer systemischen Aufnahme der NP und unerwünschten
    oder gar toxischen Effekten führen. Im Gegenzug können die NP selber auch einen Einfluss auf
    die Barrierestörung haben, in dem sie eine Entzündungsreaktion hervorrufen oder verschlimmern.
    Aufgrund der hohen Prävalenz von Barrierestörungen, sei es durch ultraviolette (UV-)
    Strahlung, Entzündungen oder anderen Barrierestörungen, müssen auch diese Modelle in die
    Risikoabschätzung von NP einfließen. Die Vielzahl der Studien mit ihren verschiedenen Designs
    erschwert jedoch einen Vergleich untereinander.
    Zwei der bedeutendsten Vertreter anorganischer NP sind Titandioxid- und Silica-NP. Für beide
    Partikelspezies wurde die Penetration sowohl durch die intakte als auch durch die gestörte
    Hautbarriere mit zum Teil kontroversen Ergebnissen untersucht. Diese Studien sollen in diesem
    Vortrag näher beleuchtet werden, um mögliche Gemeinsamkeiten im Penetrationsverhalten dieser
    beiden NP herauszuarbeiten.