Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    BSE - Risikobewertung aus Verbrauchersicht (1996)

    Art
    Vortrag
    Autor
    Hildebrandt, Goetz (WE 8)
    Kongress
    37. Arbeitstagung des Arbeitskreises Lebensmittelhygiene der DVG
    Garmisch-Partenkirchen, 30.09. – 02.10.1996
    Quelle
    37. Arbeitstagung des Arbeitsgebietes "Lebensmittelhygiene", Teil 1 - Vorträge, Teil 2 - Poster
    — S. 392–396
    ISBN: 3-930511-47-9
    Kontakt
    Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene

    Königsweg 69
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62550 Fax.+49 30 838 46029
    email:lebensmittelhygiene@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Angst läßt sich als Besorgtheit und Aufgeregtheit beschreiben, wie sie angesichts von Situationen auftritt, die subjektiv als bedrohlich und ungewiß erlebt werden. Demgemäß muß eine Krankheit wie BSE, auf die populistische Attribute wie "heimtückisch" und "mysteriös" zutreffen, geradezu zwangsläufig Angst beim Verbraucher erzeugen. Um die Gefühle der Bevölkerung besser zu strukturieren und mit ihren Reaktionen vernünftig umgehen zu können, erscheint es sinnvoll, die Aspekte des BSE- CJD-Komplexes nach realen und neurotischen (d.h . ohne äußere Gefahr) Angstfaktoren zu differenzieren . Dabei zeigt sich, daß durchaus Anlaß für reale Ängste besteht. Bei konsequenter BSE-Bekämpfung, verläßlichen Herkunftsnachweisen für Erzeugnisse aus BSE-freien Tierbeständen und Verzicht auf SBO läßt sich das Infektionsrisiko jedoch vollständig beherrschen . Angesichts der allgemeinen Sekuritatssucht bleibt aber wenig Hoffnung, die öffentliche Diskussion zu versachlichen, zumal einige Reaktionen der Betroffenen berechtigtes Mißtrauen erzeugten .