Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Hepatokutanes Syndrom bei zwei Hunden (2014)

    Art
    Zeitschriftenartikel / wissenschaftlicher Beitrag
    Autoren
    Belaschk, E.
    Weingart, C. (WE 20)
    Merten, N. (WE 20)
    Kershaw, O. (WE 12)
    Pastor, C.
    Kohn, B. (WE 20)
    Quelle
    Kleintier-Praxis; 59(10) — S. 539–548
    ISSN: 0023-2076
    Kontakt
    Institut für Tierpathologie

    Robert-von-Ostertag-Str. 15
    Gebäude 12
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62450 Fax.+49 30 838 62522

    Abstract / Zusammenfassung

    Es werden zwei Fälle eines hepatokutanen Syndroms bei einem zehnjährigen Mischlingshund und einem 13-jährigen Cocker Spaniel vorgestellt. Klinisch wiesen beide Hunde eine Pododermatitis auf. Der Cocker Spaniel zeigte zudem Hautläsionen am Abdomen und eine Hyperkeratose des Nasenspiegels. Hauptbefunde der Blutuntersuchung waren erhöhte Leberenzyme und verminderte Serumalbuminwerte. Die präprandialen Gallensäuren lagen jeweils im Normbereich. Bei der Ultraschalluntersuchung stellte sich das Leberparenchym bei beiden Tieren hochgradig diffus inhomogen und wabenähnlich dar. Die Diagnose wurde mittels pathohistologischer Untersuchung von Leberstanzbiopsien und Hautbiopsien gestellt. Das hepatokutane Syndrom bezeichnet eine nekrolytische Dermatitis, die mit einer Erkrankung der Leber vergesellschaftet ist. In diesem Fallbericht wird auf Anamnese, Diagnose und Differenzialdiagnosen sowie auf den aktuellen Stand des Wissens bezüglich Pathogenese und möglicher Therapieansätze eingegangen.