Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Fleischhygiene- und lebensmittelhygienerechtliche Aspekte der analytischen Bewertung des Nachweises von spezifischem Risikomaterial (SRM) in Fleischerzeugnissen (2001)

    Art
    Vortrag
    Autoren
    Lücker, Ernst
    Hildebrandt, Goetz (WE 8)
    Fehlhaber, Karsten
    Kongress
    42. Arbeitstagung des Arbeitsgebietes Lebensmittelhygiene der DVG
    Garmisch-Partenkirchen, 25. – 28.09.2001
    Quelle
    DVG, 42. Arbeitstagung Lebensmittelhygiene, Vorträge und Poster
    — S. 45–50
    ISBN: 3-935747-11-X
    Kontakt
    Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene

    Königsweg 69
    14163 Berlin
    +49 30 838 62550
    lebensmittelhygiene@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Die gegebene rechtliche Spezifizierung von Risikomaterialien im Hinblick auf die Minimierung des humanen TSE-Expositionsrisikos erfolgte in direkter Übertragung der Ergebnisse der Risikoanalyse ohne Berücksichtigung analytischer Möglichkeiten. Eine Kontrolle auf Freiheit von SRM im Endprodukt, so wünschenswert diese Im Hinblick auf die gegebenen vielfältigen Lücken im Wissensstand um die Übertragung der BSE auf den Menschen erscheinen mag, ist damit analytisch nicht realisierbar. Dagegen besteht derzeit die Möglichkeit, ZNSbasierte SRM im Endprodukt zu erfassen, jedoch ohne die geforderte Differenzierung hinsichtlich Tierart, Alter und Herkunft. Damit ist jedoch eine Beurteilung gemäß bestehender SRM-Verbote nicht gegeben. Als Beurteilungsgrundlage können derzeit gemeinschaftliche und nationale Kennzeichnungsvorschriften bzw. Fixierungen gemäß allgemeiner Verkehrsauffassung herangezogen werden. Zudem können positive Befunde als Grundlage für entsprechende amtliche Kontrollen im Herkunftsbetrieb herangezogen werden.