Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration (2011)

    Art
    Poster
    Autoren
    Rintisch, Ulf (WE 18)
    Lahrmann, K.H. (WE 18)
    Kongress
    Lange Nacht der Wissenschaft
    28.05.2011
    Quelle
    Kontakt
    Klinik für Klauentiere

    Königsweg 65
    Gebäude 26
    14163 Berlin
    Tel.+49 30 838 62261 Fax.+49 30 838 62512
    email:klauentierklinik@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Durch spezielle männliche Geschlechtshormone (Pheromone) kommt es zu Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen des Schweinefleisches, die nach aktuellem Fleischbeschaurecht zur Genussuntauglichkeit führen (?Stinkefleisch?).
    Um dies zu verhindern, werden traditionell männliche Ferkel vor der Geschlechtsreife chirurgisch kastriert.
    Nach geltendem Tierschutzrecht darf der Landwirt selbst diesen schmerzhaften Eingriff ohne Betäubung an unter 8 Tage alten Ferkeln durchführen. So werden allein in Deutschland jedes Jahr ungefähr 25 Mio. Ferkel kastriert. Im Sinne des Tierschutzes sind daher dringend Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration gefragt.