Fachbereich Veterinärmedizin


Service-Navigation

    Publikationsdatenbank

    Einsatz eines Funktionstests zur quantitativen Bestimmung der glomerulaeren Filtrationsrate (GFR) in der Praxis einschliesslich Grenzwertbestimmung für die Azotaemie beim Hund (2006)

    Art
    Zeitschriftenartikel / wissenschaftlicher Beitrag
    Autoren
    Hartmann, H.
    Mohr, S.
    Thuere, S.
    Hoechel, J.
    Quelle
    Wiener Tierärztliche Monatsschrift; 93 — S. 226–234
    ISSN: 0043-535x
    Kontakt
    Institut für Veterinär-Physiologie

    Oertzenweg 19 b
    14163 Berlin
    +49 30 838 62600
    physiologie@vetmed.fu-berlin.de

    Abstract / Zusammenfassung

    Unter Praxisbedingungen wurde an 232 Hunden aus vier europaeischen Laendern ein renaler Funktionstest zur quantitativen Bestimmung der GFR geprueft. In 91,4 % der eingesandten Proben gelangte der Test standardgemaess zum Einsatz und konnte ausgewertet werden. Haeufigste Gruende fuer die Durchfuehrung des Tests waren (1) Verdacht auf Nierenfunktionsstoerung und (2) Routineuntersuchung aelterer sowie rassedisponierter, juengerer Hunde. Zur Diagnose der Azotaemie beim Hund empfehlen wir als unteren Grenzwert die endogene Serumkreatininkonzentration von 145 micromol/l. Eine solche Azotaemie reflektiert die Verminderung der GFR auf <40 % der Norm. Als Qualitaet dieser diagnostischen Aussage ermittelten wir die Sensitivitaet mit 89 % und die Spezifitaet mit 97 %.