Fachbereich Veterinärmedizin


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    Laborinterne Validierung von primären porcinen Eileitereptihelzellkulturen für die reproduktionsbiologische Grundlagenforschung und reproduktionstoxikologische Screeningverfahren

    Projektbeschreibung:

    Mit diesem Projekt soll ein weiteres Werkzeug für die tierversuchsfreie reproduktionstoxikologische Forschung zur Verfügung gestellt werden. Der Eileiter spielt innerhalb des komplexen Prozesses „Reproduktion“ eine zentrale Rolle, ist aber bisher bei der Entwicklung einer in vitro-Testbatterie für reproduktionstoxikologische Fragestellungen noch nicht berücksichtigt worden. Ziel des Projektes ist es daher, die von uns entwickelte Langzeitkultur hoch differenzierter, porciner Eileiterepithelzellen aus Schlachthofmaterial auf ihre Homogenität und Reproduzierbarkeit hin zu untersuchen und unter Verwendung eines standardisierten Hormonregimes zu optimieren. Darüber hinaus soll eine einfache, für den Routineeinsatz in Screeningverfahren anwendbare Methode zur Bestimmung der Zilienaktivität der Eileiterepithelien etabliert werden. Das zu validierende Zellkulturmodell ist unkompliziert in der Handhabung, die Zellen sind aus Schlachthofmaterial ohne weiteren Tierverbrauch leicht in großer Menge verfügbar und zeigen einer hervorragende Differenzierungsfähigkeit unter Erhalt ihrer morphologischen und funktionellen Eigenschaften. Nach erfolgreicher Validierung der Zellkultur ist ein weiterer Ausbau von Testverfahren für die Eileiterfunktion auf Grundlage dieser polarisierten Eileiterepithelzellen geplant. Im Fokus stehen hier vor allem die Etablierung von Spermienbindungsassays und eine Adaption der real-time Impedanzmessung (xCelligence-System, Roche) an polarisierte Epithelzellen.

    Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Ralf Einspanier, PD Dr. Christoph Gabler
    Eintragende Einrichtung: Institut für Veterinär-Biochemie
    Projektlaufzeit: 01.09.2011 bis 31.08.2014
    Projekttyp: Forschungsprojekt