Fachbereich Veterinärmedizin


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    PAC-CAMPY - IP2: Biofilme und Strategien zu deren Reduktion

    Projektbeschreibung:

    Campylobacter kann in Biofilmen in den für sie ungünstigen Bedingungen außerhalb des Wirtes überleben. Allerdings ist das Wissen über Mechanismen der Biofilmbildung von Campylobacter, Optionen der Biofilmreduktion sowie die Stellen, an denen Campylobacter-Biofilme in den Nahrungsmittelproduktionsketten vorhanden sind, immer noch gering. Daher soll das Vorkommen von Campylobacter Biofilmen innerhalb von Geflügelfarmen und der kommerziellen Geflügelfleischproduktion sowie transkriptomische Veränderungen während der Biofilmbildung ermittelt werden.
    Weiterhin werden verschiedene Strategien zur Reduktion von Campylobacter-Biofilmen untersucht: Der Einfluss von Quorum Sensing und Quorum-Quenchern, einer Campylobacter eDNase (cje1441) und weitere Interventionsstrategien, z.B. Bakteriocinen und organische Säuren auf die Biofilmbildung und deren Reduktion von Campylobacter aus Mono- und Multi-Spezies-Biofilmen, wird untersucht.
    Darüber hinaus wird die Rolle von Quorum-Quenching-Verbindungen in der Pathogenität untersucht, um weitere therapeutische Ansätze zu ermitteln.
    Insgesamt trägt dieses Teilprojekt dazu bei, die Regulierung der Biofilmbildung in C. jejuni zu verstehen und mögliche Biofilm-Reduktionsstrategien unter Umweltbedingungen und in der kommerziellen Geflügelfleischproduktion zu klären. Dies könnte zu einer geringeren Kreuzkontamination von Nahrungsmittelprodukten führen, wodurch die menschliche Gesundheit verbessert werden kann.

    Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Alter, Dr. Greta Gölz
    Eintragende Einrichtung: Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene
    Projektlaufzeit: 01.09.2017 bis 31.08.2020
    Projekttyp: Forschungsprojekt
    Kooperationsdaten
    • Titel: Prävention und Bekämpfung von Campylobacter-Infektionen: Ein „One Health“-Ansatz
    • Sprecher: Prof. Dr. med. vet. Thomas Alter (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. rer. nat. Stefan Bereswill (Charité – Universitätsmedizin Berlin)
    • Partner: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Bundesinstitut für Risikobewertung, Tierärztliche Hochschule Hannover, Lohmann & Co. AG, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Robert Koch Institut
    Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung