Fachbereich Veterinärmedizin


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    Publikationsdatenbank

    Zirkulierende Tumorzellen im peripheren Blut von Hündinnen mit Milchdrüsentumoren als klinisch relevante Tumormarker

    Projektbeschreibung:

    Bösartige Milchdrüsentumoren des Hundes werden momentan anhand klinischer und mikroskopischer Kriterien diagnostiziert. Eine sichere Prognose einer gegenwärtigen oder zukünftigen Metastasierung ist damit jedoch oft nicht möglich. Aktuelle Studien an Frauen mit Brustkrebs haben jedoch gezeigt, dass im peripheren Blut zirkulierende Tumorzellen prädiktiv für den zukünftigen Krankheitsverlauf sind. Basierend auf diesen Daten sollen deshalb folgende Hypothesen geprüft werden: (1) zirkulierende Tumorzellen sind mittels RT- PCR im peripheren Blut von Hunden mit metastasierenden Milchdrüsentumoren nachweisbar und (2) der Nachweis dieser Zellen im peripheren Blut ist mit dem Auftreten von zukünftigen Fernmetastasen korreliert. Zur Prüfung dieser Hypothesen soll zunächst ein hoch sensitives und spezifisches Nachweisverfahren für Milchdrüsentumorzellen im Blut von Hunden etabliert werden. Nach einer systematischen Methodenvalidierung sollen 400 relevante Blutproben von Hündinnen mit Tumoren untersucht und mit den Daten 24-monatigen postoperativen, klinischen Nachverfolgung korreliert werden. Das Verfahren soll in Zukunft genauere Prognosen über das Metastasierungsrisiko für Tumorpatienten und ein effektiveres klinisches Management ermöglichen, und zwar sowohl zum Zeitpunkt der Erstuntersuchung als auch nach dem chirurgischen Eingriff.

    Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Achim Dieter Gruber, Dr. Robert Klopfleisch
    Eintragende Einrichtung: Institut für Tierpathologie
    Projektlaufzeit: 01.08.2009 bis 31.12.2012
    Projekttyp: Forschungsprojekt
    Mittelgeber: Fundação para a Ciência e Tecnologia (FCT)